Neue Verordnung soll Fehlentwicklungen bei den dualen Systemen entgegenwirken

Das Bundeskabinett hat heute neue Regelungen für die Sammlung von Verpackungsmüll beschlossen. Mit der 7. Novelle zur Änderung der Verpackungsverordnung soll Fehlentwicklungen beim Grünen Punkt entgegengewirkt werden. Hintergrund ist, dass einige duale Systeme „Schlupflöcher“ in der bestehenden Verordnung nutzen, um Verpackungsmengen der Lizenzierungspflicht zu entziehen und damit Kosten zu sparen. Die nun auf den Weg gebrachten Änderungen sind dringend erforderlich, um das bestehende System dauerhaft zu sichern.

Auf Grundlage der Verpackungsverordnung wurden sogenannte duale Systeme eingerichtet, die außerhalb der öffentlichen Abfallentsorgung die haushaltsnahe Abholung der gelben Säcke und Tonnen sowie eine anspruchsvolle Verwertung der gesammelten Verkaufsverpackungen gewährleisten. Der Wettbewerb zwischen diesen Systemen ist jedoch teilweise durch Missbrauch und Umgehung einzelner Regelungen der Verpackungsverordnung verzerrt. Die zunehmende Nutzung von Schlupflöchern im Bereich von Ausnahmeregelungen der Verpackungsverordnung zu Eigenrücknahmen und besonderen Branchenlösungen droht das Erfassungssystem insgesamt zu destabilisieren.

Mit der Siebten Verordnung zur Änderung der Verpackungsverordnung sollen diese Schlupflöcher zeitnah geschlossen werden. Die Möglichkeit für Hersteller und Vertreiber, die für die Beteiligung an einem dualen System geleisteten Entgelte zurückzuverlangen, soweit sie Verkaufsverpackungen am Ort der Abgabe zurückgenommen und auf eigene Kosten einer Verwertung zugeführt haben, wird nun gestrichen.

Außerdem werden die formalen Anforderungen an Branchenlösungen deutlich erhöht. Nach der neuen Regelung können Unternehmen weiterhin ein eigenes Rücknahmesystem für Verkaufsverpackungen bei bestimmten, den Haushalten gleichgestellten Anfallstellen (z. B. Kantinen, Hotels, Freizeitparks, Kinos usw.) einrichten. Dazu müssen jedoch zuvor die eingebundenen Stellen ihre Teilnahme schriftlich bestätigen. Zudem sind die dorthin gelieferten und später wieder zurückgenommenen Verpackungsmengen genau zu dokumentieren, um auch an dieser Stelle Missbrauch und Umgehungen einzudämmen.

Der Deutsche Bundestag und der Bundesrat müssen der Verordnung noch zustimmen. Sie soll bereits im Sommer verkündet werden.

Quelle: Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Neue Energieeinsparverordnung soll mehr Transparenz und höhere Klimaschutzstandards bringen

Am 1. Mai 2014 tritt die novellierte Energieeinsparverordnung in Kraft. Die Novellierung bringt eine Reihe wichtiger Änderungen, vor allem rund um den Energieausweis.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel: „Die Energiewende bewältigen heißt vor allem, den Energieverbrauch gerade im Gebäudebereich zu senken sowie Verbraucherinnen und Verbraucher für die große Bedeutung der Energieeffizienz zu sensibilisieren. Hierzu leistet die jetzt in Kraft tretende Novellierung der Energieeinsparverordnung einen wesentlichen Beitrag.“

Bundesbauministerin Barbara Hendricks: „Die energetischen Anforderungen an Neubauten werden mit Wirkung ab 2016 deutlich angehoben, bleiben aber für den privaten Bauherren vertretbar. Dieser wichtige Schritt hin zum Niedrigstenergiehaus ist ein weiterer Baustein für unsere ambitionierte Klimaschutzpolitik. Der Energieausweis wird mit dieser Novelle zur verbindlichen energetischen Visitenkarte jedes Gebäudes.“

Die Neuregelungen stärken die Aussagekraft von Energieausweisen und erweitern bzw. verdeutlichen die Pflichten bei Ausstellung und Verwendung von Energieausweisen, um die Transparenz auf dem Immobilienmarkt zu verbessern. Neue Energieausweise für Wohngebäude enthalten künftig auch die Angabe von Energieeffizienzklassen und müssen spätestens bei der Besichtigung eines Kauf- oder Mietobjekts vorgelegt werden. Nach Vertragsabschluss erhält der Käufer oder der neue Mieter eine Kopie des Dokuments.

Neues Recht gilt künftig auch für Immobilienanzeigen. Wer zum Zeitpunkt der Aufgabe der Anzeige bereits einen Energieausweis hat, muss in die Anzeige bestimmte energetische Angaben aus dem Ausweis aufnehmen.

Ein weiteres Kernelement der Novellierung ist die Verschärfung der Effizienzstandards für Neubauten um durchschnittlich 25 Prozent ab dem 1. Januar 2016. Diese Neubaustandards sind ein notwendiger, wirtschaftlich vertretbarer Schritt hin zum Niedrigstenergiegebäude. Europarecht bestimmt, dass ab 2021 alle Neubauten als Niedrigstenergiegebäude errichtet werden müssen (neue Behördengebäude schon ab 2019).

Schließlich müssen ab 2015 ineffiziente Heizkessel nach 30 Betriebsjahren stillgelegt werden. Dies betrifft nicht so genannte Brennwertkessel und Niedertemperatur-Heizkessel. Ausnahmen gibt es für viele selbstgenutzte Ein- oder Zweifamilienhäuser.

Quelle: Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Koalition will das EEG reformieren

Die Energiewende in Deutschland soll durch eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes neuen Schwung erhalten. Dazu sollen die Ausbaukosten begrenzt und für alle Beteiligten und die Stromkunden verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Der Bundestag wird sich am Donnerstag, 8. Mai 2014,erstmals in einer 105-minütigen Debatte ab 9 Uhr mit diesem Großprojekt beschäftigen.

„Anteil erneuerbarer Energien erhöhen“

Die Große Koalition von CDU/CSU- und SPD-Fraktion will die Entwicklung zu einer Energieversorgung ohne Atomenergie und mit stetig wachsendem Anteil erneuerbarer Energien konsequent und planvoll fortführen. Dieses Ziel verfolgt der gemeinsam eingebrachte Entwurf zur grundlegenden Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und zur Änderung weiterer Bestimmungen des Energiewirtschaftsrechts.

Auch soll mit dem Gesetzentwurf das Ziel erreicht werden, den Anteil der erneuerbaren Energien an der deutschen Stromversorgung stetig zu erhöhen. Bis 2050 sollen mindestens 80 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Bis 2025 soll der Anteil der erneuerbaren Energien auf 40 bis 45 Prozent und bis 2035 auf 55 bis 60 Prozent steigen.

„Kosten für Verbraucher begrenzen“

„Zugleich soll diese Novelle die Kostendynamik der vergangenen Jahre beim Ausbau der erneuerbaren Energien durchbrechen und so den Anstieg der Stromkosten für Stromverbraucher begrenzen“, formulieren die Fraktionen. Zudem soll sich der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien auf kostengünstige Technologien konzentrieren.

Der Ausbaupfad für Energieerzeugungsanlagen soll begrenzt werden. So soll die installierte Leistung der Windenergieanlagen an um 2.500 Megawatt pro Jahr erhöht werden. Die installierte Leistung von Windenergieanlagen auf See soll auf insgesamt 6.500 Megawatt im Jahr 2020 und 15.000 Megawatt im Jahr 2030 steigen.

Planungssicherheit für die Akteure

Die Steigerung der Erzeugung von Solarstrom (Photovoltaik) soll 2.500 Megawatt pro Jahr nicht überschreiten, und der Zuwachs an installierter Leistung der Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Biomasse auch zwecks Erhaltung der biologischen Vielfalt auf 100 Megawatt pro Jahr begrenzt werden.

Dies biete der Branche der erneuerbaren Energien einen verlässlichen Wachstumspfad, und gleichzeitig würden die Kosten für den Ausbau erneuerbarer Energien begrenzt, heißt es in der Begründung des Entwurfs. „Darüber hinaus schafft der Ausbaukorridor Planungssicherheit für die weiteren Akteure der Energiewirtschaft wie Netzbetreiber und Betreiber konventioneller Kraftwerke“, schreiben die Fraktionen.

Ausschreibungssystem als Pilotmodell

Weiter heißt es in dem Entwurf: „Darüber hinaus sollen spätestens 2017 die finanzielle Förderung und ihre Höhe für die erneuerbaren Energien wettbewerblich über technologiespezifische Ausschreibungen ermittelt werden. Um Erfahrungen mit Ausschreibungen zu sammeln, wird die Förderung von Fotovoltaik-Freiflächenanlagen als Pilotmodell auf ein Ausschreibungssystem umgestellt.“

Auf Grundlage dieser Erfahrungen ist vorgesehen, spätestens 2017 die Förderhöhe für erneuerbare Energien generell im Rahmen von Ausschreibungen wettbewerblich zu ermitteln. Außerdem soll die Direktvermarktung von aus erneuerbaren Energien erzeugtem Strom verpflichtend werden. Die Direktvermarktung ist zunächst für Neuanlagen und ab einer Leistung von 500 Kilowatt ab 1. August 2014 vorgesehen. Ab 1. Januar 2016 sinkt die Grenze auf 250 Kilowatt und ab 1. Januar 2017 auf 100 Kilowatt.

Vertrauensschutz für bestehende Anlagen

An den Kosten des Ausbaus erneuerbarer Energien (EEG-Umlage) sollen alle Stromverbraucher „in adäquater Weise“ beteiligt werden, ohne dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit der stromintensiven Industrie gefährdet wird. Daher sieht der Entwurf eine „ausgewogene“ Regelung für eigenerzeugten und selbst verbrauchten Strom vor.

Außerdem soll die „besondere Ausgleichsregelung“ überarbeitet werden. Die entsprechenden Bestimmungen für stromintensive Unternehmen sind aber noch nicht in dem Entwurf enthalten, sondern sollen „zeitnah im weiteren Verfahren“ nachgetragen“ werden. Für bestehende Anlagen soll es Vertrauensschutz und für kleine Anlagen eine Bagatellgrenze  geben.

Vielzahl von Einflussfaktoren

Als wesentliches Ziel des Entwurfs wird formuliert, die EEG-Umlage in den nächsten Jahren auf dem heutigen Niveau zu stabilisieren. Zugleich wird aber darauf hingewiesen, dass die Höhe der Umlage nicht nur von den Kosten des Ausbaus erneuerbarer Energien abhängt, sondern dass „eine Vielzahl von Einflussfaktoren auf die Höhe der EEG-Umlage wirkt“, zum Beispiel Börsenstrompreis und Wetter. Daher seien konkrete Abschätzungen zur zukünftigen Entwicklung der EEG-Umlage „selbst auf kurze Zeit mit starken Unsicherheiten behaftet“.

2013 wurden an die Betreiber von erneuerbaren Energieanlagen Vergütungen in Höhe von 22,8 Milliarden Euro gezahlt. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher EEG-Vergütungssatz von 17 Cent pro Kilowattstunde für den Bestand, während für Neuanlagen 14,6 Cent angegeben werden. Dieser Vergütungssatz soll für 2015 ans Netz gehende Neuanlagen auf zwölf Cent sinken.

Potenziale für Innovation, Wachstum und Beschäftigung

Der Umbau der Energieversorgung biete „enorme Potenziale für Innovation, Wachstum und Beschäftigung“, heißt es in dem Entwurf. So sei im Bereich der erneuerbaren Energien für das Jahr 2012 ein Investitionsvolumen von 19,5 Milliarden Euro zu verzeichnen, davon 16,5 Milliarden im Stromsektor.

Der Bruttobeschäftigungseffekt betrage 377.800 Personen. Zwei Drittel der Arbeitsplätze (268.000) seien auf die Wirkung des EEG zurückzuführen. Das EEG leiste zudem „einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der Emissionen von Treibhausgasen und Luftschadstoffen und somit zur Vermeidung von externen Schadenskosten“. Der Gesetzentwurf soll im Anschluss zur federführenden Beratung an den Wirtschaftsausschuss überwiesen werden. (hle/29.04.2014)

Quelle: Deutscher Bundestag

Eckpunkte für „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ liegen vor

Mit dem Versand von ersten Eckpunkten an die anderen Ressorts und die Bundesländer hat das Bundesumweltministerium das Startsignal für die Erarbeitung des „Aktionsprogramms Klimaschutz 2020“ gegeben. Das Aktionsprogramm soll für alle Sektoren Maßnahmen benennen, die die Erreichung des deutschen Klimaschutzziels für 2020 sicherstellen. Bis dahin sollen die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Das Aktionsprogramm beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Ohne zusätzliche Maßnahmen schaffen wir 33 Prozent Treibhausgasminderung. Wir haben uns aber im Koalitionsvertrag zum 40-Prozent-Ziel bis 2020 bekannt. Das ist ein zentraler Meilenstein für den Klimaschutz. Diese Lücke will ich gemeinsam mit meinen Kabinettskollegen schließen.“

Die heute versandten Eckpunkte markieren hierfür den Startpunkt: Sie beschreiben die Ausgangslage und den daraus resultierenden Handlungsbedarf, umreißen die Minderungspotentiale der einzelnen Sektoren und skizzieren das weitere Vorgehen zur Formulierung des Maßnahmenprogramms. Dabei bestehen grundsätzlich in allen Sektoren technisch-wirtschaftliche Potentiale für zusätzliche Minderungen.

„Es gibt viele Bereiche, in denen wir noch mehr für den Klimaschutz tun können. Ein zentraler Punkt ist die schnelle Reparatur des europäischen Emissionshandels, für die wir uns gemeinsam in Brüssel einsetzen. Wir wollen aber auch in allen anderen relevanten Sektoren nach effizienten Lösungen für mehr Klimaschutz suchen“, so Hendricks.

Als Sektor mit den höchsten Treibhausgasemissionen und den größten Minderungspotentialen muss die Energiewirtschaft einen entscheidenden Beitrag zur Schließung der Lücke leisten. Neben einer anspruchsvollen Reform des Emissionshandels deutlich vor 2020 stehen hier die energiewirtschaftlichen Weichenstellungen im Kontext der Energiewende sowie der Entwicklungspfad des konventionellen Kraftwerksparks im Fokus.

Aber auch in den Sektoren „Haushalte“ und „Gewerbe, Handel, Dienstleistungen“, deren Emissionen fast ausschließlich im Gebäudebereich anfallen, bestehen noch große Potentiale. Weitere Handlungsfelder finden sich im Verkehrssektor, der Industrie, der Landwirtschaft sowie der Abfall- und Kreislaufwirtschaft.

Die inhaltlichen Schwerpunkte des Aktionsprogramms sollen Anfang Mai in einem  ersten Ressortgespräch diskutiert werden. Bis zum Herbst soll dann ein konkretes Maßnahmenprogramm erarbeitet werden, das die erforderlichen Beiträge zur Schließung der Lücke zum 2020-Ziel liefert. Neben intensiven Ressortgesprächen sind hierfür in den nächsten Monaten verschiedene Dialogveranstaltungen geplant. „Die Umsetzung wird eine Kraftanstrengung für uns alle. Darum möchte ich auch Länder, Kommunen und gesellschaftliche Gruppen zur Mitarbeit gewinnen“, so die Ministerin.

Aufbauend auf dem Aktionsprogramm wird die Bundesregierung 2016 einen nationalen „Klimaschutzplan 2050“ beschließen. Der Klimaschutzplan wird die langfristen Klimaschutzziele stärker in den Blick nehmen und in einem breiten Dialogprozess erarbeitet werden. Für das Jahr 2050 haben sich sowohl die Europäische Union als auch die Bundesregierung das  Ziel gesetzt, die Treibhausgase um bis zu 95 Prozent gegenüber 1990 senken.

Der kürzlich vorgelegte Bericht des Weltklimarats IPCC bestätigt die ehrgeizigen Ziele Europas und Deutschlands.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Mayer-Kuvert-network unterstützt Wiederaufforstungsprojekt in Zentralindien

Gemäß aktueller Studien, stehen ganze Lebensräume rund um den Globus, durch die Auswirkungen des Klimawandels vor dramatischen Veränderungen.

Hauptverursacher des Klimawandels ist Kohlendioxid (CO2). Das Gas ist für mehr als 60 Prozent der weltweiten Erderwärmung verantwortlich. Wir müssen deshalb damit beginnen, unsere Emissionen zu reduzieren, um die Atmosphäre nicht noch weiter Kohlendioxid aufzufüllen.

Mayer-Kuvert-network hat seinen CO2-Ausstoss durch unterschiedliche Maßnahmen gesenkt. In der Praxis lässt sich jedoch nicht jeder CO2-Austoss vermeiden. Deshalb kompensiert  Mayer-Kuvert-network bei  der klimaneutralen Produktion diesen CO2-Austoss, durch die Unterstützung eines Wiederaufforstungsprojekts in Zentralindien. In den Dörfern Pendravan, Rano, Saleh und Lara im Bundesstaat Chhattisgarh werden 282 Hektar degenerierter Böden mit insgesamt 210.233 Bäumen aufgeforstet.

Dies führt zur Schaffung von CO2-Senken, da die heranwachsenden Bäume durch den biochemischen Prozess der Photosynthese Kohlenstoff binden. Die nachhaltige Bewirtschaftung des Landes stellt zudem Brennmaterial (Äste und Blätter) zur Verfügung, die Notwendigkeit zur Rodung der umliegenden Wälder reduzieren. Über die Projektlaufzeit von 20 Jahren werden durch das Projekt pro Jahr etwa 10.000 t CO2-Äquivalente eingespart.

Das Wiederaufforstungsprojekt ermöglicht die ganzjährige Beschäftigung von ca. 150 Arbeitern und trägt damit entscheidend zur Zukunfts- und Existenzsicherung der lokalen Bevölkerung bei.

Weitere positive Auswirkungen des Klimaschutzprojektes:

  • Sicherung der Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung durch Schaffung von 150 Arbeitsplätzen
  • Die kontinuierliche Ausbildung an modernen Landmaschinen schafft verbesserte Grundlagen für die selbständige Tätigkeit von Kleinbauern
  • Die Plantagentätigkeit trägt entscheidend zum sozialen Zusammenhalt der lokalen Bevölkerung bei
  • Die Vermittlung moderner Bewirtschaftungsmethoden schafft ein besseres Bewusstsein für den Einsatz von Bewässerungsmethoden und den effizienten Umgang mit den verfügbaren landwirtschaftlichen Nutzflächen
  • Deutlicher Rückgang der Abwanderung in städtische Ballungsräume

Das Projekt ist durch die TÜV Nord Cert GmbH validiert.

Weltklimarat legt Bericht zur Treibhausgas-Minderung vor

Der neue Bericht des Weltklimarats IPCC stellt klar: Die international vereinbarte Obergrenze von maximal 2°C kann mit ambitionierter Klimapolitik noch eingehalten werden. Die Wissenschaftler zeigen Optionen auf, wie dies erreicht werden kann. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka sehen den zentralen Schlüssel für mehr Klimaschutz in einem grundlegenden Umbau der Energieversorgung. Nötig sei eine globale Energiewende mit erneuerbaren Energien, Energie- und Ressourceneffizienz. Hierzu lieferten Forschung und Entwicklung die notwendigen Baupläne.

Der IPCC hat heute in Berlin seinen dritten Teilbericht vorgelegt. Demnach würde eine weitere Verzögerung von anspruchsvollen Klimaschutzmaßnahmen die Zahl der technologischen Optionen empfindlich reduzieren und die Kosten des Klimaschutzes erheblich erhöhen.

Der Bericht ist der letzte von drei Teilbänden des 5.

IPCC-Sachstandsberichtes. Der Teilbericht zeigt Handlungsoptionen zur Minderung von Treibhausgasemissionen auf. An ihm wirkten hunderte von Wissenschaftlern mit, auch 16 Experten aus Deutschland waren daran beteiligt. Nach Schweden und Japan war Deutschland erstmals Gastgeber des IPCC-Treffens, an dem rund 120 Staaten teilnahmen. Der erste Teilband beschäftigte sich mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels, der zweite stellte die Folgen des Klimawandels, Verwundbarkeiten und Möglichkeiten der Anpassung dar. Der Zyklus des 5.

IPCC-Sachstandsberichts schließt mit dem übergreifenden Synthesebericht, der Ende Oktober 2014 in Kopenhagen verabschiedet wird.

Tagung des Weltklimarats in Berlin

Derzeit tagt der Weltklimarat IPCC in Berlin. Es soll ein Teilbericht des Fünften Sachstandsbericht des IPCC. Sachstandsberichte des IPCC fassen alle 6 bis 7 Jahre den wissenschaftlichen Erkenntnisstand der Klimaforschung zusammen.

Der aktuelle Bericht besteht aus vier Teilen, die zwischen September 2013 und Oktober 2014 veröffentlicht und zuvor jeweils auf einer IPCC-Plenarsitzung verabschiedet werden.

Der erste Teil ist im vergangenen Herbst erschienen und bestätigt eindeutig, dass sich das Klima gegenwärtig ändert und dass dies auf menschlichen Einflüssen beruht.

Der zu Beginn der vergangenen Woche in Japan veröffentlichte zweite Teil bestätigt, dass bei unverändertem Emissionswachstum mit einem globalen Temperaturanstieg von 4 Grad Celsius gegenüber vorindustriellem Niveau sehr hohe Risiken für Mensch, Gesellschaft und Ökosysteme bestehen.

Der dritte, in Berlin zu verabschiedende Teilbericht wird Aussagen zu den politischen, technologischen und wirtschaftlichen Optionen für die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 2 Grad gegenüber vorindustriellem Niveau treffen. Die Veröffentlichung ist für kommenden Sonntag (13. April) geplant. 

Der abschließende vierte Teil, der so genannte Synthesebericht, soll die wesentlichen Ergebnisse und Zusammenhänge der drei vorherigen Teilberichte darstellen. Er soll Ende Oktober dieses Jahres beraten und veröffentlicht werden.

Quelle: www.bmub.bund.de

Land Baden-Württemberg startet die Nachhaltigkeitsinitiative WIN-Charta

Auf Anregung der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit wurde die WIN-Charta entwickelt. Die WIN-Charta soll insbesondere kleineren und mittleren Unternehmen den Einstieg in die Nachhaltigkeitsarbeit ermöglichen.

Die WIN-Charta steht auf drei Säulen mit zwölf Leitsätzen. Durch die Unterzeichnung der WIN-Charta verpflichten sich Unternehmen öffentlich zu den in den Leitsätzen formulierten Wertinhalten und den daraus abgeleiteten Zielen.

Die zwölf Leitsätze:

SÄULE  1 GRUNDWERTE

Leitsatz 01: Unternehmenserfolg und Arbeitsplätze

Leitsatz 02: Menschen- und Arbeitnehmerrechte

Leitsatz 03: Nachhaltige Innovationen

Leitsatz 04: Finanzentscheidungen

Leitsatz 05: Anti-Korruption

SÄULE 2 VERANTWORTUNGSVOLLER UMGANG MIT DER UMWELT

Leitsatz 06: Ressourcen

Leitsatz 07: Energie und Emissionen

Leitsatz 08: Produktverantwortung

SÄULE 3 REGIONALE IDENTIFIKATION UND VERANKERUNG

Leitsatz 09: Regionaler Mehrwert

Leitsatz 10: Anspruchsgruppen

Leitsatz 11: Anreize zum Umdenken

Leitsatz 12: Mitarbeiterwohlbefinden

Darüber hinaus werden lokale und regionale WIN!-Projekte unterstützt. Die Unterzeichner der WIN-Charta gehen eine freiwillige Selbstverpflichtung ein und entscheiden selbst über die zur Verfügung gestellten Mittel. Alle Mittel kommen unmittelbar der Nachhaltigkeitssteigerung vor Ort zugute.

Die offizielle Erstunterzeichnung der WIN-Charta findet am 20. Mai 2014 von 16.00 bis 20.00 Uhr im GOLDBERG[WERK] in Fellbach statt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der WIN-Webseite unter www.win-bw.com