Differenzierte Sicht zu Strompreisen

Die starken Erhöhungen des Strompreises in Deutschland relativieren sich wieder, wenn die Belastung ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt gesetzt wird. In einer Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie führte Professor Andreas Löschel, der Vorsitzende der Expertenkommission zum Monitoring Prozess „Energie der Zukunft“, am Mittwoch aus, dass sich die Belastung der Strom-Letztverbraucher in den vergangenen Jahren von 40 auf 70 Milliarden Euro erhöht habe. Löschel wies aber darauf hin, dass andere Indikatoren das Bild differenzieren würden. Würden bei Unternehmen die Energiestückkosten betrachtet, falle der Anstieg aufgrund der Effizienzmaßnahmen weniger stark aus. Und gemessen am Bruttoinlandsprodukt sei der Anteil der Stromausgaben mit 2,5 Prozent in den letzten Jahren stabil geblieben. Weiterlesen

EU will Stromkauf in ganz Europa

Als „Meilenstein der Europäischen Union“ hat EU-Kommissar Miguel Arias Canete die geplante europäische Energieunion bezeichnet. Canete besuchte am Dienstag den Ausschuss für Wirtschaft und Energie. Dessen Vorsitzender Peter Ramsauer (CSU) bezeichnete den deutschen Atomausstieg und die Energiewende als global einzigartige Herausforderung und würdigte die große Bedeutung für Europa. Weiterlesen

Berufspendler fahren heute weiter als noch vor 30 Jahren

Im Jahr 2012 fuhren rund 15 Prozent der Berufstätigen 25 oder mehr km zu ihrer Arbeitsstätte, im Jahr 1982 pendelten knapp 8 Prozent der Berufspendler 25 oder mehr km weit. Knapp 30 Prozent der Erwerbstätigen fuhren im Jahr 2012 eine Strecke von 10 bis unter 25 km, im Jahr 1982 waren knapp 28 Prozent der Erwerbstätigen 10 bis unter 25 km zur Arbeitsstätte unterwegs. Während im Jahr 2012 rund 55 Prozent der Baden‑Württemberger weniger als 10 km weit zu ihrer Arbeit pendelten, fuhren 30 Jahre zuvor noch fast 65 Prozent der Erwerbstätigen weniger als 10 km weit. Berufspendler legen heute also deutlich weitere Strecken zurück, um zur Arbeit zu gelangen. Weiterlesen

UBA will mehr Anreize für Umweltmanagement in Unternehmen

Für ein stärkeres Engagement der Unternehmen und Behörden im betrieblichen Umweltschutz setzt sich die Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA), Maria Krautzberger, ein. Zur Veröffentlichung der neuen EMAS-Umwelterklärung, in der das UBA das Umweltmanagementsystem an seinen insgesamt 15 Standorten beschreibt, erklärt Maria Krautzberger: „Langfristig sollten alle Organisationen, deren Tätigkeiten sich auf die Umwelt auswirken, ein transparentes und überprüfbares Umweltmanagementsystem einführen“. Weiterlesen

Wenig Fortschritte bei biologischer Vielfalt

Der Indikatorenbericht 2014 zur Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt liegt dem Bundestag jetzt als Unterrichtung vor. Die Bundesregierung informiert darin über den Zustand und die Entwicklung der biologischen Vielfalt in Deutschland und gibt Auskunft über Belastungen und Maßnahmen zu ihrer Erhaltung. Weiterlesen

Für eine nationale Stickstoffstrategie

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) empfiehlt der Bundesregierung, zusammen mit den Bundesländern eine nationale Stickstoffstrategie zu erarbeiten. Darin sollten Ziele und Maßnahmen gebündelt und weiterentwickelt werden, um Umweltbelastungen durch hohe Einträge von Stickstoffverbindungen zu mindern, heißt es in einem Sondergutachten des SRU, das dem Bundestag jetzt als Unterrichtung vorliegt. Weiterlesen

EU will Stärkung der Kreislaufwirtschaft

Im Interesse der Nachhaltigkeit muss die Kreislaufwirtschaft stärkere Beachtung finden. Das machte Frans Timmermans, Erster Vizepräsident der EU-Kommission und verantwortlich für nachhaltige Entwicklung, am Dienstagmorgen vor dem Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung deutlich. „Die Kreislaufwirtschaft ist mir ein persönliches Anliegen, bei dem ich natürlich die Unterstützung der Mitgliedstaaten benötige“, sagte Timmermans vor den Abgeordneten. Weiterlesen