Die Energiewende kann den Industriestandort Deutschland stärken

Am 13. Mai 2015 veranstalteten das ifo Institut für Wirtschaftsforschung und der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung ein gemeinsames Symposium.

In der Landesvertretung des Freistaates Bayern in Berlin trafen sich Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zum Tema „Energiewende: Konsequenzen für den Industriestandort Deutschland?“ Weiterlesen

Weitere Ausnahmen vom EEG für die Industrie

Die Begünstigung stromintensiver Industrieunternehmen bei der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) soll auf weitere Unternehmen ausgeweitet werden. Dies sieht ein von der Bundesregierung eingebrachter Gesetzentwurf vor, der inhaltlich mit dem zuvor von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD eingebrachten Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes übereinstimmt. Weiterlesen

Lichtverschmutzung

Menschen und tagaktive Tiere brauchen die Dunkelheit zum Schlafen, Astronomen zur Beobachtung des Sternenhimmels und Glühwürmchen für die Fortpflanzung. Doch die Dunkelheit ist gerade im Bereich der Großstädte kaum noch vorhanden. Mit der Erfindung der Elektrizität kann die Menschheit die Nacht zum Tag werden lassen. Durchaus erwünscht, wenn in Gewächshäusern das Licht Pflanzen zum Wachsen anregen soll oder Gehwege erst durch ihre Beleuchtung den Fußgängern ein erhöhtes Sicherheitsempfinden bieten. Wie sehr brauchen wir aber die Dunkelheit? Die Vereinten Nationen (UNESCO) haben 2015 zum internationalen Jahr des Lichts und der lichtbasierten Technologien erklärt und – damit verbunden – auch den Schutz der Dunkelheit vor der Umweltverschmutzung durch Licht in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Weiterlesen

Island beteiligt sich an Kyoto-Zielen

Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten wollen im zweiten Verpflichtungszeitraum des Kyoto-Protokolls ab dem Jahr 2013 bis zum Jahr 2020 ihre Emissionsreduktionsverpflichtung gemeinsam mit Island erfüllen. Die völkerrechtlichen Voraussetzungen für diese am 1. April 2015 getroffene Vereinbarung soll ein Gesetz  schaffen, das die Bundesregierung dem Bundestag jetzt vorgelegt hat. Weiterlesen

Rücknahme alter Elektro- und Elektronikgeräte

Die Bundesregierung will die Rücknahme von Elektro- und Elektronik-Altgeräten neu regeln. Dazu hat sie einen Gesetzentwurf zur Neuordnung des Rechts über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten vorgelegt, der am Mittwoch, 17. Juni 2015, im Mittelpunkt einer zweistündigen öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit steht. Die Sitzung unter Vorsitz von Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen) beginnt um 9 Uhr im Anhörungssaal 3.101 des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses in Berlin. Weiterlesen

Politischer Wille zum Klimaschutz größer als je zuvor

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und der französische Außenminister Laurent Fabius haben zum Abschluss des sechsten Petersberger Klimadialogs ein positives Fazit gezogen. Gemeinsam könnten die Staaten Ende des Jahres ein ambitioniertes und dauerhaftes Klimaschutzabkommen beschließen. Der politische Wille dazu sei weltweit größer als je zuvor, so die beiden Minister. Jetzt komme es darauf an, so früh wie möglich zu Entscheidungen zu kommen. Weiterlesen

Streit um Fracking-Pläne der Bundesregierung

Die Pläne der Bundesregierung, die umstrittene Erdgas-Fördermethode Fracking auf eine neue Rechtsgrundlage zu stellen, haben am Donnerstag, 7. Mai 2015, im Bundestag zu einer kontroversen Debatte geführt.

Während die Oppositionsfraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen die vorliegenden zwei Gesetzentwürfe als „Fracking-Ermöglichungsgesetze“ geißelten, betonte Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (SPD), die geplanten Neureglungen im Wasserhaushaltsgesetz und im Bergbaurecht schafften neue Rechtssicherheit zum Schutz des Grundwassers und der Gesundheit der Bürger. Doch auch aus der Koalition selbst kam Kritik. So urteilte der CDU-Abgeordnete Andreas Mattfeldt, die Gesetzentwürfe seien „weit davon entfernt, perfekt zu sein“. Er mahnte im Verlauf der parlamentarischen Beratungen deutliche Verschärfungen an. Unter anderem müsse es künftig ein Verpressverbot für nicht aufbereitetes Lagerstättenwasser geben. Weiterlesen

Ersten „Blauen Engel“ für umweltschonendes Spülmittel vergeben

Thomas Holzmann, Vizepräsident des Umweltbundesamtes: „Was wir zum Waschen und Putzen wie selbstverständlich im Haushalt einsetzen, ist für Umwelt und Gesundheit nicht immer unproblematisch. Wasch-, Spül- und Reinigungsmittel enthalten Chemikalien, die ins Abwasser gelangen und die Umwelt belasten oder gar Konservierungsmittel und allergene Duftstoffe, die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten daher auf Produkte mit der ‚Euroblume‘ oder dem ‚Blauen Engel‘ setzen. Beide Label garantieren, dass die Umweltbelastungen deutlich geringer sind, als bei herkömmlichen Produkten“. Weiterlesen

Haushalte können mit Stromspar-Check rund 130 Euro pro Jahr sparen

Der vom Bundesumweltministerium geförderte „Stromspar-Check PLUS“ führt zu deutlichen Einsparungen in den beteiligten Haushalten. So konnten seit Beginn des Pilotprojekts 2009 mehr als 170.000 Haushalte nach einer Beratung ihre Energiekosten um durchschnittlich 130 Euro im Jahr senken. Weiterlesen

WWF-Studie „Deforestation Fronts“ zeigt globale Waldvernichtung bis 2030 / Amazonas droht ein Drittel seiner Fläche zu verlieren

Der Erde droht in den nächsten 15 Jahren ein erheblicher Waldverlust: Bis zu 170 Millionen Hektar – die nahezu fünffache Fläche Deutschlands – werden laut WWF bis 2030 verloren gehen, wenn die aktuellen Entwicklungen nicht aufgehalten werden. In einer aktuellen Studie identifizieren die Umweltschützer elf „Entwaldungsfronten“, an denen weltweit mit den größten Verlusten zu rechnen ist. Weiterlesen