Klimawandel könnte künftig mehr Hitzetote fordern

Das ergab eine Studie des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für das Umweltbundesamt (UBA).Eine Auswertung zum Sommer 2015 liegt noch nicht vor. „In Zukunft erwarten wir bei fortschreitendem Klimawandel noch mehr, längere und intensivere Hitzewellen in Deutschland. Falls es uns nicht gelingt uns anzupassen, könnte dies bis zum Ende des Jahrhunderts zu einer Vervielfachung der hitzebedingten Sterblichkeit aufgrund koronarer Herzkrankheiten um den Faktor 3 bis 5 führen“, so Dr. Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes. Weiterlesen

Chemikalienverordnung REACH: Unternehmen müssen nachbessern

Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Die Informationen in den Registrierungsdossiers sind entscheidend, um mögliche Risiken für Mensch und Umwelt zu bewerten. Hier müssen die Unternehmen nachbessern – die Studie zeigt, an welchen Stellen.“ BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel: „Um die Qualität der Registrierungsdossiers zu verbessern, müssen fehlende oder ungenügende Daten zu den toxikologischen und ökotoxikologischen Endpunkten unbedingt ergänzt werden.“ Weiterlesen

Anspruchsvolle Nachhaltigkeitsziele bieten Chancen für Umwelt und Entwicklung

Die künftigen Ziele für nachhaltige Entwicklung, Fragen der Klimafinanzierung sowie der Stand der internationalen Klimaverhandlungen auf dem Weg nach Paris standen im Mittelpunkt der Beratungen des informellen EU-Umweltministerrates in Luxemburg. Das zweitägige Treffen diente auch der Vorbereitung des Sonder-Umweltrates für Klima am 18. September in Brüssel. Für das Bundesumweltministerium nahm Staatssekretär Jochen Flasbarth an den Beratungen teil. Weiterlesen

Klimawandel: Immer mehr Rekord-Regenfälle

Weltweit haben extreme Regenfälle in den vergangenen dreißig Jahren zu immer neuen Rekorden geführt. Bis 1980 lassen sich Schwankungen in der Häufigkeit von Starkregen mit natürlichen Faktoren erklären,– für die jüngste Zeit aber haben Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung einen klaren Aufwärtstrend solcher zuvor nie dagewesenen Regenfälle entdeckt. Diese Zunahme passt zum Anstieg der globalen Mitteltemperatur, die verursacht wird von Treibhausgasen aus dem Verbrennen von Kohle und Öl. Sturzbachartige Regenfälle können zu folgeschweren Überschwemmungen führen. Weiterlesen

Parlament verabschiedet CO2-Marktstabilisierungsreserve

Am Mittwoch hat das Parlament die Reform des EU-Emissionshandelssystem (ETS) verabschiedet, so wie sie mit der lettischen Ratspräsidentschaft informell vereinbart wurde. Mit der Reform soll der Überschuss von CO2-Gutschriften abgebaut werden, um den Preis der Emissionsrechte zu unterstützen. Das Programm würde 2019 beginnen. Weiterlesen

Kreislaufwirtschaft: Abgeordnete fordern Systemwandel wegen Ressourcenknappheit

Die EU soll natürliche Ressourcen effizienter nutzen. Eine Steigerung der Ressourcenproduktivität um 30% könnte das BIP bis 2030 um knapp 1% erhöhen und 2 Millionen dauerhafte Arbeitsplätze schaffen, so die Abgeordneten in einer am Donnerstag angenommenen Entschließung. Verbindliche Ziele zur Verringerung der Abfallmenge, überarbeitete Ökodesign-Gesetze und Maßnahmen, die Wachstum von Ressourcenverbrauch entkoppeln, sollen zu einem solchen Wachstum beitragen.  Weiterlesen

Verbraucher – Macht – Nachhaltigkeit

Mehr als 70 Prozent der Treibhausgase in Europa – und auch in Deutschland – werden direkt oder indirekt durch Konsumentscheidungen verursacht. Besonders groß sind diese Belastungen in den Bereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung. Die Frage, wie diese Belastungen durch bewusstere Konsumentscheidungen gesenkt werden können, stand heute im Mittelpunkt einer Veranstaltung, zu der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks eingeladen hatte. Weiterlesen

Hohe Strompreise sind Schwachstelle

Die Europäische Kommission zählt die Strompreise in Deutschland zu den „Schwächen“ ihrer im Entwurf vorliegenden energiepolitischen Landesanalyse für Deutschland. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schreibt, zählen zu den weiteren Schwächen der Kohleanteil in der Stromerzeugung und der Stand des nationalen Netzausbaus. Weiterlesen

1.340 Gigawattstunden Strom aus Klärgas erzeugt

Im Jahr 2014 wurden in Deutschland 1 340 Gigawattstunden Strom aus Klärgas in Kläranlagen erzeugt. Gegenüber 2013 war das ein Plus von 3,8 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, könnte mit dieser Strommenge bei einem durchschnittlichen Pro-Kopf- Stromverbrauch von rund 1 800 Kilowattstunden eine Großstadt wie Frankfurt am Main ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Gemessen an der gesamten Strombereitstellung aus erneuer¬baren Energien im Jahr 2014 hatte das Klärgas aber nur einen Anteil von rund 1 %.

Quelle: Statistische Bundesamt

 

Recyceln, reparieren, wiederverwerten: Kreislaufwirtschaft

14 Tonnen Rohstoffe verbrauchen EU-Bürger und fünf Tonnen Abfall produzieren sie jedes Jahr. Um den Abfall zu reduzieren, könnten Produkte oder Materialien, die wiederverwertet, repariert oder recycelt werden können, die Lösung sein. Am Montag (6.7.) debattiert das Plenum einen Bericht, der einen Paradigmenwechsel zur Kreislaufwirtschaft fordert. In einer sogenannten Kreislaufwirtschaft werden Produkte so gestaltet, dass sie besser wiederverwertet werden können. Weiterlesen