DGAW wirft BDSV-Präsidenten „Unkenntnis des Marktes“ vor

Die Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) hat scharf auf die Äußerungen der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) zu den knappen Kapazitäten und den gestiegenen Preisen bei Müllverbrennungsanlagen reagiert. Für die hohe Auslastung der Anlagen die Importe verantwortlich zu machen, wie es BDSV-Präsident Heiner Gröger jüngst kundgetan hat, zeuge von „Unkenntnis des Marktes“, heißt es in der Mitteilung der DGAW.

Quelle: EUWID Recycling und Entsorgung

Deutscher Wetterdienst eröffnet erste Stadtklimastation in Berlin am Alex

Der weltweite Klimawandel ist eine Tatsache. Auch Deutschland ist betroffen: Die Hitzewellen im Juli und August dieses Jahres, mit einem neuen Spitzenwert von 40,3 Grad Celsius im fränkischen Kitzingen, sind zwar Einzelereignisse, vermitteln jedoch trotzdem einen Vorgeschmack dessen, was die Zukunft möglicherweise bringt. Weiterlesen

Dercks: Kraftwerks-Abschaltungen „normale Marktreaktion“

Immer mehr Betreiber legen ihre Gas- und Kohlekraftwerke still oder stoppen entsprechende Bauprojekte. Das beeinträchtige zwar aktuell nicht die Stromversorgung hierzulande, so der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dennoch müsse der Netzausbau forciert werden. Weiterlesen

Noch nie so viele MVA weltweit in Betrieb

Noch nie waren so viele Müllverbrennungsanlagen weltweit in Betrieb, noch nie wurden so viele Anlagen neu gebaut. Das teilte das Beratungsunternehmen Ecoprog mit und wies damit auf die aktuelle Ausgabe der Untersuchung des Unternehmens zum Waste-to-Energy-Markt hin. Ecoprog hat nach eigenen Angaben vor allem die Prognosen für Indien, Thailand und Australien nach oben angehoben. In Europa erholt sich langsam der Technik-Markt. Weiterlesen

Hendricks begrüßt gemeinsame Klimaschutzerklärung mit Brasilien

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks begrüßt die zwischen Deutschland und Brasilien erzielte Übereinkunft zum Klimaschutz. „Die gemeinsame Klimaerklärung von Bundeskanzlerin Merkel und der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff markiert einen Wendepunkt. Erstmals bekennen sich ein Industriestaat und ein Schwellenland gemeinsam zum ehrgeizigen Ziel der Dekarbonisierung der Weltwirtschaft im Laufe dieses Jahrhunderts. Die Erklärung bringt den notwendigen Rückenwind auf dem Weg zum Klimagipfel in Paris. Sie ist ein weltweites Signal, dass wir die Einhaltung der Zwei-Grad-Obergrenze ernst nehmen.“ Weiterlesen

Deutschland unterstützt Zentralamerika beim Wiederaufbau von Wäldern

Mittel- und südamerikanische Länder haben den Wiederaufbau der Wälder in Zentralamerika erstmals zu einem gemeinsamen politischen Ziel erklärt. Auf einer internationalen Waldkonferenz in El Salvador vereinbarten die Umweltminister zentral- und südamerikanischer Länder, ihre Zusammenarbeit mit diesem Ziel zu verstärken. Die Konferenz fand im Rahmen der „Bonn Challenge“ statt, einer vom Bundesumweltministerium initiierten globalen Aktionsplattform zum Wiederaufbau von Wäldern, und wurde von Umweltstaatssekretär Flasbarth gemeinsam mit der Umweltministerin von El Salvador eröffnet. Weiterlesen

Waldschutz in Entwicklungsländern

Nach Ansicht der Bundesregierung leistet der REDD+-Mechanismus zum Schutz von Wäldern in Ländern des Globalen Südens durch eine ergebnisbasierte Vergütung von Emissionsreduktionen einen Beitrag zu mehr Ergebnisorientierung in der Entwicklungszusammenarbeit. Erstmals würden über Projektmittel hinaus echte Kompensationszahlungen für den Verzicht auf Waldumwandlung oder nicht nachhaltige Nutzung geleistet, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke. Waldschutz und die Einführung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung würden gefördert. Weiterlesen