Erstes globales Klimaschutzabkommen beschlossen

Die Weltklimakonferenz in Paris hat sich auf das erste Klimaschutzabkommen geeinigt, das alle Länder in die Pflicht nimmt. Mit dem Abkommen bekennt sich die Weltgemeinschaft völkerrechtlich verbindlich zum Ziel, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Es legt auch fest, dass die Welt in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts treibhausgasneutral werden muss. Weiterlesen

Hendricks: Kohlenstoff braucht einen Preis

Die deutsche G7-Präsidentschaft hat die Staatengemeinschaft dazu eingeladen, der G7-Kohlenstoffmarkt-Plattform beizutreten. Am Rande der UN-Klimakonferenz in Paris stellte Deutschland die „Carbon Market Plattform“ vor, um weitere Staaten für die Teilnahme an diesem politischen Dialog zu gewinnen. Es geht dabei um Marktmechanismen, die Verbindung von Emissionshandelssystemen, Energiesteuern und den Abbau von Subventionen für fossile Brennstoffe, um Kohlendioxid einen Preis zu geben. Ein globaler Kohlenstoffmarkt gilt als Schlüsselinstrument, um die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft und damit das 2-Grad-Ziel zu erreichen. Weiterlesen

Energiespar-Investitionen leichter finanzieren

Vom KfW-Energieeffizienzprogramm bis hin zum Energiespar-Contracting: Wissenswertes rund um die Finanzierung von Energieeffizienz haben der Bankenverband und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in der jüngsten Ausgabe von „fokus | unternehmen“ zusammengestellt. Weiterlesen

Deutschland stärkt internationalen Fonds zur Klimaanpassung

Deutschland stockt seinen Beitrag für den internationalen Anpassungsfonds auf. Die Bundesregierung stellt 2015 zusätzlich 50 Millionen Euro zur Verfügung. Regionen und Menschen, die dem Klimawandel besonders ausgesetzt sind, kommt dieses Geld direkt zu Gute. Der Anpassungsfonds finanziert unter anderem Maßnahmen zum Küstenschutz oder die Umstellung auf neue Anbaumethoden in der Landwirtschaft. Weiterlesen

Zukunft des EU-Emissionshandels

Mit der Zukunft des EU-weiten Emissionshandels (EHS) haben sich am Mittwochmorgen die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit beschäftigt. Anlass war ein Richtlinien-Vorschlag der EU-Kommission. Mit der Überarbeitung der schon bestehenden Richtlinie 2003/87/EG soll der Emissionshandel an die Vorgaben des im Oktober 2014 beschlossenen „Energie- und Klimarahmens 2030“ angepasst werden. Weiterlesen

DIHK: Viele „tief hängende Früchte“ beim Klimaschutz schon geerntet

Die Erwartungen der deutschen Unternehmen an den Klimagipfel der Vereinten Nationen in Paris sind verhalten. Dennoch engagieren sich die Betriebe aktiv für den Klimaschutz. Das geht aus einer aktuellen Online-Umfrage hervor, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jetzt veröffentlicht hat. Weiterlesen

Klimaschutzbericht 2015 vorgelegt

Die Bundesregierung sieht sich bei der Umsetzung des „Aktionsprogrammes Klimaschutz 2020“ auf einem guten Weg. Für „nahezu alle“ darin aufgeführten Maßnahmen sei die Umsetzungsplanung bereits „weit fortgeschritten“. Einige Maßnahmen seien bereits vollständig umgesetzt worden. Dies geht aus dem Klimaschutzbericht 2015 der Bundesregierung hervor. Der Bericht wird am Donnerstag zusammen mit einer Antwort auf eine Große Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Plenum beraten. Weiterlesen

Studie: Kaum Klimavorteile der MVA gegenüber der Deponie

Die Klimavorteile der Müllverbrennung gegenüber der Abfalldeponierung sind vernachlässigbar. Zu diesem Ergebnis kommt die britische Beratungsgesellschaft Eunomia Research & Consulting Ltd in ihrer Studie „The Potential Contribution of Waste Management to a Low Carbon Economy”. Weiterlesen

Wärmeziele sind erreichbar

Das Ziel der Bundesregierung, den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte bis zum Jahr 2020 auf 14 Prozent zu erhöhen, dürfte erreicht oder sogar übertroffen werden. Diese Prognose gibt die Bundesregierung in dem von ihr als Unterrichtung vorgelegten Zweiten Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (2. EEWärmeG-Erfahrungsbericht) ab. Weiterlesen