Erneuerbare mit 19,2 Milliarden gefördert

Für die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sind im vergangenen Jahr 19,2 Milliarden Euro ausgegeben worden. Wie aus dem von der Bundesregierung als Unterrichtung vorgelegten Vierten Monitoring Bericht „Energie der Zukunft“ hervorgeht, hatte die Förderung im Jahr zuvor 17,3 Milliarden Euro betragen. Der Anstieg sei einerseits durch die mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien wachsenden Vergütungen und andererseits durch gesunkene Preise an der Strombörse zu erklären. Weiterlesen

Wärmeziele sind erreichbar

Das Ziel der Bundesregierung, den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte bis zum Jahr 2020 auf 14 Prozent zu erhöhen, dürfte erreicht oder sogar übertroffen werden. Diese Prognose gibt die Bundesregierung in dem von ihr als Unterrichtung vorgelegten Zweiten Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (2. EEWärmeG-Erfahrungsbericht) ab. Weiterlesen

Nachhaltigkeit: deutlich mehr Energie aus erneuerbaren Energiequellen

Ein Ziel der nationalen Nach­haltig­keits­strategie ist es, den Ausbau erneuer­barer Energien wie Wind­kraft oder Bio­masse zu fördern. Die Entwicklung des Aus­baus wird durch zwei Indikatoren gemessen.

Der erste Indikator, der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Brutto­end­energie­verbrauch, soll bis zum Jahr 2020 auf 18 % und bis 2050 auf 60 % steigen. Im Zeit­raum von 1990 bis 2014 hat er von 2 % auf 13,5 % zugenommen. Weiterlesen

Schweitzer: Bei der Energiewende die Notbremse ziehen!

Verabschiedung des Strommarktgesetzes, Tagung der Atom-Kommission, Beratung der Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) im Bundestag: Die Energiewende rückt in dieser Woche wieder in den Blick. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) warnt vor weiteren Belastungen. Weiterlesen

100% erneuerbare Energien im französischen Strommix

Im April 2015 hat die Stattliche französische Energieagentur ADEME eine Studie zu den Potentialen und Kosten eines Strommixes aus 100% erneuerbaren Energien in Frankreich veröffentlicht. Die Szenarien bestätigen für Frankreich den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand: Die Vollkosten eines Systems, das vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt ist, liegen nicht über denen eines konventionellen Energiemixes, auch wenn man Speicher- und Netzausbaukosten berücksichtigt. Die Versorgungssicherheit kann selbst unter dauerhaft extrem ungünstigen Wetterbedingungen zu jeder Zeit gewährleistet werden.

Quelle: Energiewirtschaftliche Tagesfragen 65. Jg. (2015) Heft 8

 

Hohe Strompreise sind Schwachstelle

Die Europäische Kommission zählt die Strompreise in Deutschland zu den „Schwächen“ ihrer im Entwurf vorliegenden energiepolitischen Landesanalyse für Deutschland. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schreibt, zählen zu den weiteren Schwächen der Kohleanteil in der Stromerzeugung und der Stand des nationalen Netzausbaus. Weiterlesen

Report beschreibt globale Trends im Energiesektor

Wer aktuell in Deutschland Energiethemen diskutiert, verliert sich schnell in Details zu Trassenbau, Strompreisen und Klimabeitrag. Dabei gerät aus dem Blick, dass die weltweite Energiewende enorm an Fahrt aufgenommen hat. Wie der Umbau des Energiesystems im globalen Maßstab funktioniert, zeigt ein aktueller Report von WWF und LichtBlick. Darin werden die globalen Trends im Energiesektor analysiert. Weiterlesen

SRU fordert Fahrplan für Kohleausstieg bis 2040

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) fordert die Bundesregierung in seinen heute veröffentlichten „10 Thesen zur Zukunft der Kohle bis 2040“ auf, einen Kohlekonsens auf den Weg zu bringen. „Wir müssen jetzt einen Fahrplan für den schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2040 entwickeln“, so Prof. Dr. Martin Faulstich, Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung. Das würde auch zeigen, dass die Bundesregierung die Beschlüsse des G7-Gipfels und die neue Enzyklika des Papstes ernst nimmt. Weiterlesen

Differenzierte Sicht zu Strompreisen

Die starken Erhöhungen des Strompreises in Deutschland relativieren sich wieder, wenn die Belastung ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt gesetzt wird. In einer Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie führte Professor Andreas Löschel, der Vorsitzende der Expertenkommission zum Monitoring Prozess „Energie der Zukunft“, am Mittwoch aus, dass sich die Belastung der Strom-Letztverbraucher in den vergangenen Jahren von 40 auf 70 Milliarden Euro erhöht habe. Löschel wies aber darauf hin, dass andere Indikatoren das Bild differenzieren würden. Würden bei Unternehmen die Energiestückkosten betrachtet, falle der Anstieg aufgrund der Effizienzmaßnahmen weniger stark aus. Und gemessen am Bruttoinlandsprodukt sei der Anteil der Stromausgaben mit 2,5 Prozent in den letzten Jahren stabil geblieben. Weiterlesen

Erfolgsbilanz der erneuerbaren Energien

Die erneuerbaren Energien sind erstmals wichtigster Stromerzeuger Deutschlands. Von Jahresanfang bis August 2014 habe die kumulierte Bruttostromerzeugung aus erneuerbaren Energien 109 Terawattstunden betragen, heißt es in dem von der Bundesregierung als Unterrichtung vorgelegten „Ersten Fortschrittsbericht Energiewende“. Die Kostendynamik bei der von den Stromverbrauchern zu zahlenden Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz sei durchbrochen, stellt die Regierung weiter fest. Die EEG-Umlage werde 2015 erstmals sinken – und zwar von 6,24 Cent pro Kilowattstunde in diesem Jahr auf 6,17 Cent im Jahr 2015. Weiterlesen