Erstes globales Klimaschutzabkommen beschlossen

Die Weltklimakonferenz in Paris hat sich auf das erste Klimaschutzabkommen geeinigt, das alle Länder in die Pflicht nimmt. Mit dem Abkommen bekennt sich die Weltgemeinschaft völkerrechtlich verbindlich zum Ziel, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Es legt auch fest, dass die Welt in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts treibhausgasneutral werden muss. Weiterlesen

Hendricks hofft auf neues Klimaabkommen in Paris

Vom 30. November an will sich die Staatengemeinschaft in Paris über einen Nachfolger für das Kyoto-Protokoll verständigen, um den Klimawandel zu bekämpfen. Am Donnerstag, 12. November 2015, beschäftigte das Thema auch den Deutschen Bundestag. Zwei allgemeine klimapolitische Anträge, einer der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD sowie einer der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, sowie ein Antrag der Fraktion Die Linke speziell zum Kohleausstieg standen zur Debatte. Der Koalitionsantrag wurde mit Stimmen der CDU/CSU und SPD gegen die Stimmen der Opposition angenommen, der Grünen-Antrag gleichsam abgelehnt. Der Linke-Antrag wurde in den Ausschuss für Wirtschaft und Energie überwiesen. Weiterlesen

Koalitionsvorstoß zur Klimakonferenz

Die Bundesregierung soll sich bei der UN-Klimakonferenz in Paris vom 30. November bis 11. Dezember für ein „ehrgeiziges Abkommen“ einsetzen. Das fordern die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD in einem Antrag (178/6642), der am Donnerstag im Plenum beraten wird. Forderung darin beziehen sich sowohl auf die internationale als auch auf die europäische und nationale Ebene. Weiterlesen

Debatte über Klimaziele der Pariser UN-Konferenz

Die anstehende Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Paris ist Thema einer 45-minütigen Debatte am Donnerstag, 12. November 2015, ab 13.40 Uhr. Drei Anträge dazu sollen beraten werden. Über die Anträge von CDU/CSU und SPD, wonach die Klimakonferenz in Paris ein ehrgeiziges Abkommen beschließen muss, und über den Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, in Paris die Weichen für mehr Klimaschutz und globale Gerechtigkeit zu stellen, will der Bundestag direkt abstimmen.

Quelle: Deutscher Bundestag