Erstes globales Klimaschutzabkommen beschlossen

Die Weltklimakonferenz in Paris hat sich auf das erste Klimaschutzabkommen geeinigt, das alle Länder in die Pflicht nimmt. Mit dem Abkommen bekennt sich die Weltgemeinschaft völkerrechtlich verbindlich zum Ziel, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Es legt auch fest, dass die Welt in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts treibhausgasneutral werden muss. Weiterlesen

Treibhausgas­emissionen sinken zwischen 1990 und 2014 um 27 %

Vom 30. November bis zum 11. Dezember findet in Paris die 21. UN-Klima­konferenz statt. Im Rahmen der Konferenz wollen Vertreter von rund 200 Staaten einen Nach­folge­vertrag für das Kyoto-Protokoll verab­schieden. Ziel des neuen Klima­schutz-Abkommens ist es, die Treib­haus­gas­emissionen zu reduzieren. Weiterlesen

Einsatz von Treibhausgasen 2014 leicht gestiegen

Im Jahr 2014 wurden von Unternehmen in Deutschland 9 274 Tonnen Fluorkohlenwasserstoffe verarbeitet, die als klimawirksame Treibhausgase eingestuft werden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Ende November 2015 stattfindenden Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UN) in Paris weiter mitteilt, war dies ein leichter Anstieg von rund 130 Tonnen oder 1,4 % gegenüber dem Vorjahr. Zudem wurden im Jahr 2014 rund 916 Tonnen des extrem klimawirksamen Treibhausgases Schwefelhexafluorid (SF6) zur Weiterverarbeitung abgegeben, das waren 13 % mehr als im Vorjahr. Treibhausgase tragen zur Klimaveränderung bei und nehmen Einfluss auf die Erderwärmung.  Weiterlesen

„Ewiges Eis ist nicht ewig“: West-Antarktis könnte komplett schmelzen

Der riesige Eispanzer der westlichen Antarktis könnte vollständig verschwinden, wenn dort das vergleichsweise winzige Amundsen-Becken instabil würde, so haben Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung jetzt berechnet. Gelangt all dies Eis in den Ozean, steigt der Meeresspiegel um rund drei Meter. Einige vor wenigen Monaten veröffentlichte Studien deuten darauf hin, dass dieses Gebiet des Eiskontinents seine Stabilität bereits verloren habe – damit wäre das erste Element des Erdsystems tatsächlich gekippt. Weiterlesen

Verbraucher – Macht – Nachhaltigkeit

Mehr als 70 Prozent der Treibhausgase in Europa – und auch in Deutschland – werden direkt oder indirekt durch Konsumentscheidungen verursacht. Besonders groß sind diese Belastungen in den Bereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung. Die Frage, wie diese Belastungen durch bewusstere Konsumentscheidungen gesenkt werden können, stand heute im Mittelpunkt einer Veranstaltung, zu der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks eingeladen hatte. Weiterlesen

EU-Klimaziele „wichtiger Erfolg“

Die Einigung der EU-Mitgliedstaaten auf ein verbindliches europäisches Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch bis 2030 auf mindestens 27 Prozent zu erhöhen, ist nach Ansicht der Bundesregierung ein „wichtiger Erfolg“. Zur Zielerreichung sei auch nach 2020 ein deutlicher Ausbau der erneuerbaren Energien notwendig, schreibt sie in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Weiterlesen

Verringerung kurzlebiger Klimatreiber bringt keinen Aufschub für CO2-Reduktion

Für die Abschwächung des langfristigen Klimawandels bringt es wenig, zunächst andere Treibhausgase als CO2 zu verringern. Gleiches gilt für eine Verringerung der Luftverschmutzung, wie eine neue Studie zeigt. Die Hoffnung war groß, dass die Reduktion so genannter kurzlebiger Klimatreiber – etwa Methan oder Ruß – die Gesundheit der Menschen und die Pflanzenwelt schützt, und auch den weltweiten Temperaturanstieg begrenzt. Nun zeigt sich, dass nur eine Minderung des CO2-Ausstoßes der Erwärmung auf Dauer begegnen kann.  Weiterlesen

Antarktis könnte Meeresspiegel schneller als gedacht ansteigen lassen

Der Eisverlust in der Antarktis könnte noch in diesem Jahrhundert bis zu 37 Zentimeter zum globalen Meeresspiegelanstieg beitragen, zeigt eine neue Studie. Erstmals hat ein internationales Team von Wissenschaftlern auf der Basis physikalischer Computersimulationen eine umfassende Einschätzung des Beitrags der Antarktis zum globalen Meeresspiegelanstieg vorgelegt und hierbei die Unwägbarkeiten in Ozean und Atmosphäre quantitativ berücksichtigt. Weiterlesen